Ein Blick in die Zukunft mit dem Dahrendorf Forum: Die EU in der Welt von morgen

Dieses Jahr wird die Europawerkstatt am Freitagabend mit verschiedenen Szenarien-Diskussionen unter dem Thema „Ein Blick in die Zukunft: Die EU in der Welt von morgen“ eröffnet. Wir freuen uns für den inhaltlichen Input und interessante Impulse Expertinnen und Experten des Dahrendorf Forums empfangen zu dürfen.

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Das Dahrendorf Team möchte Euch einen Einblick in den Zukunftsplanungsprozess ermöglichen. Dabei greifen wir uns in Kleingruppen aktuell spannende Länder und Regionen heraus. Auch die Brüsseler Außenpolitik mit neuer Globaler Strategie wird eine Rolle spielen. Gemeinsam werdet Ihr Euch an die Zukunft der EU-Außenbeziehungen mit Ländern wie USA (post-Trump?), Türkei (als Demokratie?) oder Großbritannien (in oder out?) heran tasten. In einem Diskussionsprozess werdet Ihr in die Zukunft blicken und vielleicht die ein oder andere unerwartete Überraschung entdecken.

Das Dahrendorf Forum – Debating Europe ist eine gemeinsame Initiative der Hertie School of Governance, der London School of Economics and Political Science und von Stiftung Mercator. Es möchte Vertretern aus Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft und den Medien eine Diskussionsplattform bieten. Jeder zwei-jährige Forschungszyklus stellt dabei ein anderes europäisches Thema in den Mittelpunkt. Die notwendige Vorarbeit leisten derzeit fünf internationale Arbeitsgruppen, die sich im aktuellen Forschungszyklus mit den Beziehungen der Europäischen Union zu China, Russland, US, Türkei und der MENA-Region befassen. Die Projektarbeit umfasst eine Vielzahl von Diskussionsveranstaltungen und Publikationen. Im Sinne des deutsch-britischen Soziologen und Politikers Lord Ralf Dahrendorf soll die wissenschaftliche Forschung gängige Diskurse hinterfragen, eine Vielzahl von Akteuren einbeziehen und somit die Qualität demokratischer Diskurse verbessern.

Das sogenannte Umbrella Project, das an der Hertie School von Dahrendorf Post-Doctoral Fellow Monika Sus geleitet wird, konzentriert sich auf die übergreifende Fragestellung des aktuellen Forschungszyklus. Es möchte die Ergebnisse aus den fünf Arbeitsgruppen zusammenbringen, um dann Szenarien und Vorschläge für die Zukunft der EU-Außenbeziehungen und der europäischen Außenpolitik zu formulieren.

In diesem Kontext hat das Dahrendorf Forum einen Foresight-Prozess initiiert. Wissenschaftler und Policy Maker haben dabei verschiedene Szenarien für die Zukunft der EU-Außenbeziehungen mit den folgenden Ländern entwickelt: Ukraine und Russland, Türkei, MENA, United States und China. Die alternativen Zukunftsdarstellungen beinhalten die wahrscheinlichsten Pfade, Risiken, Trends und Unbekannten, welche in den Beziehungen in den nächsten zehn Jahren zu erwarten sind und definieren damit die mögliche Rolle der EU in der Welt von 2025.

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