[Session-Vorschlag] Wie können junge EuropäerInnen ihre Stimme in die Europapolitik einbringen?

Christoph Kuehn

Christoph Kühn, Mitbegründer Young European Movement Warwick und Stimme für Europa

Fehlt der europäischen Politik die Stimme der Jugend? In den Wahlen zum Europäischen Parlament im Jahr 2009 blieben fast 65% der jungen EuropäerInnen den Wahlurnen fern. Zudem waren 2012 nur 8 von 754 Abgeordneten im Europäischen Parlament 30 Jahre alt oder jünger. Warum ist das ein Problem? Es besteht zu befürchten, dass Belange der jungen Generation nicht genügend Beachtung bei den politischen Entscheidungsträgern Europas finden. Dies wäre insbesondere schockierend, da sich der Vertrag von Lissabon die Verbesserung der Jugendpartizipation sowie die Einbindung der Jugend in das demokratische Leben der EU speziell zur Aufgabe macht. Zudem sollte in einer Demokratie gewährleistet werden, dass jede Stimme gehört wird und Entscheidungen nicht nur von der Minderheit einer herrschenden Elite getroffen werden. Gerade die Stimme der europäischen Jugend, der sogenannten Erasmus-Generation, ist hierbei wichtig, da die Jugend Europas Zukunft ist und diese daher auch gestalten sollte. In dieser Session geht es darum, die Ursachen der fehlenden Jungendpartizipation in Europa zu diskutieren und was kann dagegen getan werden kann.

europawerkstatt[Session-Vorschlag] Wie können junge EuropäerInnen ihre Stimme in die Europapolitik einbringen?