Europawerkstatt 2018 – Wie funktioniert’s?

Junge Menschen zusammenzubringen, um gemeinsam an europapolitischen Projekten und Visionen zu arbeiten – das ist das erklärte Ziel der Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland e.V. Am 27. bis 29. Juli 2018 treffen sich gut 70 junge Menschen aus den verschiedensten Verbänden sowie Prominenz aus Politik und Zivilgesellschaft in der Hertie School of Governance, um über die Zukunft der europäischen Politik zu sprechen. Wie üblich läuft die Europawerkstatt als Unconference ab. So funktioniert es:

Jedes Kind braucht einen Namen!

Der Titel sollte aussagekräftig sein, aber auch nicht allzu langweilig: „Buchhaltung im 21. Jahrhundert“ ist sicherlich weniger geeignet Interesse zu wecken als „So verschwenden sie keine unnötige Zeit mehr mit der Buchhaltung“ (Letzteres suggeriert erhöhte Produktivität, ersteres Langweile!).

Interaktion!

Interaktion ist ein wichtiges Merkmal erfolgreicher Sessions! Dies gilt insbesondere für den Fall, dass du einen Vortrag anbietest. Achte auf dein „Publikum“, reagiere auf Einwürfe und nimm Fragen auf. Äußerungen aus dem Publikum können den Vortag durch Ergänzungen bereichern.

Überlege dir bei der Sessionplanung oder vor der Veranstaltung ob man den Vortrag nicht auch in interaktiver Form halten könnte, zum Beispiel durch zwei Personen, die sich den Vortrag teilen und die Bälle zuspielen oder eine thematisches Streitgespräch führen.

Ermuntere zu Fragen und Meinungsäußerungen und halte den Vortrag zu kurz wie möglich.

Vorbereitung!

Unconferences haben einen gewissen Ad-hoc-Charakter. Dennoch gilt: Vorbereitung hilft bei jedem Auftritt. Je weniger diskursiv das Angebot ist umso besser sollte die didaktische Aufbereitung sein. Aber selbst für Workshops oder Gesprächsrunden gilt: wenn du schon vor der Veranstaltung weißt, dass du dazu etwas anbieten willst, bereite dich vor. Vorbereitung hilft die richtigen Fragen zu stellen oder die richtigen Antworten geben zu können.

Martin LuckertEuropawerkstatt 2018 – Wie funktioniert’s?