[Session-Vorschlag] Datenschutz in Europa- wie weiter nach den Snowden-Leaks?

Marian Schreier

Marian Schreier, Jusos/SPD

Spätestens das abgehörte Handy von Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die NSA-Affäre in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses rücken lassen. Kaum ein europäisches Land, so scheint es, ist sicher vor den Überwachungsaktivitäten der NSA und des britischen Bruders GCHQ. Markiert die NSA-Affäre das Ende von Privatssphäre und Datenschutz, so wie wir sie kennen? Oder können die Enthüllungen Edward Snowdens im Gegenteil Anstoß für eine Renaissance von Freiheitsrechten sein? Wenn ja, welche Rolle spielt die Europäische Union? In dem Workshop werden wir diskutieren, was die NSA-Affäre für die Europäische Union bedeutet und wie dem Problem auf europäischer Ebene begegnet werden kann. Dabei soll es sowohl um die Auseinandersetzung mit konkreten europäischen Vorhaben, wie z.B. der europäischen Datenschutzgrundverordnung gehen, als auch um mittel- und langfristige Projekte, wie bspw. gemeinsame Standards für die Geheimdienstarbeit.

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[Session-Vorschlag] Neue Herausforderungen der europäischen Flüchtlingspolitik im 21. Jahrhundert

Hannah Cornelsen

Hannah Cornelsen, JEF NRW

“Lampedusa wurde zum Gleichnis für eine europäische Flüchtlingspolitik”, sagte Präsident Martin Schulz den Staats- und Regierungschefs der EU zu Beginn des Europäischen Rates in Brüssel. “Lampedusa muss ein Wendepunkt für die europäische Flüchtlingspolitik sein”, fügte er hinzu (25.10.13 europarl.europa.eu/news). Lose Worte oder folgen Taten? Wendepunkt oder doch nur mediales Aufsehen für ein paar Wochen? Welchen Herausforderungen muss sich die europäische Flüchtlingspolitik stellen? In einer offenen Diskussion würden Elmar Stracke (Deutsch-Russiches Jugendparlament) und ich diese Themen gerne mit allen interessierten Teilnehmern diskutieren. Interessant wäre es sicher, zum Ende hin konkrete Forderungen an die europäische Politik zu formulieren.

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[Session-Vorschlag] Staatsverschuldung in Europa – können Demokratien aus der Vergangenheit lernen?

André Berberich

André Berberich, JEB Berlin-Brandenburg

Die Session will einen kritischen Blick auf die jahrzehntelangen Verschuldungspolitiken der europäischen Staaten werfen und und vor allem die “Generationenfeindlichkeit” von Staatsverschuldung diskutieren. Wie können wir als junge Menschen den weiteren Aufbau von Schulden zu unseren Lasten verhindern? Ist Demokratie überhaupt zum Sparen fähig? Wo soll weiter investiert, wo muss gespart werden? Welche Rolle spielen EU, Mitgliedstaaten, Regionen oder Kommunen dabei? Diese und ähnliche Fragen können ausführlich diskutiert und Lösungsvorschläge erarbeitet werden.

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[Session-Vorschlag] Missing intersectionality: die europäische Roma-Politik am Beispiel von Bosnien-Herzegowina

Lena Teschlade

Lena Teschlade, Katholische Hochschule NRW

In Europa leben etwa zehn bis zwölf Millionen Roma. Das Volk ist die größte europäische Minderheit. Die meisten Rom-Völker in Europa erleben tagtäglich Diskriminierungen, Intoleranz, Vorurteile und soziale Ausgrenzung durch die Mehrheitsgesellschaft und leben in prekären Verhältnissen . Die Europäische Union hat dies erkannt und die Inklusion der Rom-Völker auf ihre politische Agenda genommen. Im Rahmen der Strategie Europa 2020 hat die EU die “nationalen Strategien zur Inklusion der Roma” entwickelt und fordert ihre Mitgliedsstaaten (sowie alle potenziellen Beitrittsländer) dazu auf, diese Strategien zu entwicklen und zu implementieren. Die Strategien berücksichtigen jedoch nicht explizit Roma-Frauen. Dabei sind Roma-Frauen häufig von multipler Diskriminierung betroffen und Ungleichheitskategorien sollten in einer intersektionellen Analyse betrachtet werden.

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[Session-Vorschlag] Online-Partizipation: Chancen und Risiken für die Demokratie auf EU-Ebene

Fabian Haun, Bundesvorstand JEF

Im Vorfeld der Europawahl und im Europäischen Jahr der Bürger*innen steht das Thema Bürgerbeteiligung ganz oben auf der Agenda. Wenn man dabei bedenkt, dass in den letzten Jahren dank Foren, Facebook, Twitter, Blogs, YouTube usw. scheinbar unzählige Möglichkeiten entstanden sind, um sich ganz bequem, an jedem Ort an Politik zu beteiligen, sollte man meinen, dass sich die EU vor lauter Bürgerbeteiligung gar nicht mehr retten kann. Für meine Masterarbeit habe ich mit einer EU-weiten Umfrage untersucht, welche Rolle politische Beteiligung an der EU-Politik bei jungen Menschen spielt. In meiner Session möchte ich mit euch darüber diskutieren, welche Online-Partizipationsformen es auf EU-Ebene gibt, inwiefern diese erfolgreich sind oder ob sie dagegen ein Risiko für die europäische Demokratie darstellen. Dabei soll es auch darum gehen, warum die EU in Sachen Online-Partizipation im Vergleich zu den USA noch in den Kinderschuhen steckt.

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[Session-Vorschlag] Primaries – Mehr Partizipation in der EU wagen!

Theresa Kalmer, GRÜNE JUGEND

Theresa Kalmer, GRÜNE JUGEND

Vom 10.November bis zum 28. Januar finden die sogenannten Primaries der europäischen Grünen statt. In diese Online-Wahl sollen die Spitzenkandidat*innen für die Grünen für die Europawahl 2014 festgelegt werden. In den fast drei Monaten können alle über 16-jähringen in der EU-wohnenden Menschen über die zur Wahl stehenden Kandidat*innen abstimmen. In dieser Session wollen wir über die Primaries unter Beteiligungsmöglichkeiten noch genauer informieren und darüber diskutieren.

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[Session-Vorschlag] Eine starke EU braucht einen demokratischen Konvent!

Linn Selle, Bundessekretärin der JEF Deutschland

Linn Selle, Bundessekretärin der JEF Deutschland

Die europäische Schulden-, Wirtschafts-, und Vertrauenskrise zeigt deutlich, dass die Europäische Union dringend Reformen benötigt, will sie nicht von rechtspopulistischen und europakritischen Bewegungen überrollt und auf Dauer ausgehöhlt werden. Umfragen zeigen, dass trotz der Krise ein Großteil der europäischen Bürger*innen dem Projekt Europa immer noch positiv gesonnen sind – Zeit genug die Konstruktionsfehler Europas zu beheben und zwar nicht im intergouvernementalen Hinterzimmer sondern durch einen demokratischen und transparenten Konvent. In dem Workshop werden wir zu verschiedenen Konzeptionsmöglichkeiten diskutieren und besprechen wie wir als junge Generation uns in diesem Projekt einmischen können.

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Anmeldung noch bis zum 2. November!

Das Programm der Europawerkstatt nimmt Gestalt an, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, neue Zusagen von politischen Entscheidungsträger/innen und Experten/innen erreichen uns fast täglich und die Teilnehmer/innenliste füllt sich.

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Zusagen politischer Entscheidungsträger/innen und Experten/innen

Täglich erreichen uns Zusagen von politischen Entscheidungsträgern/innen und Experten/innen.

Zugesagt haben bislang…

  • Dr. Eva Högl (MdB)
  • Dr. Cornelia Ernst (MdEP)
  • Jürgen Klute (MdEP)
  • Joachim Zeller (MdEP)
  • Anja Schillhaneck (MdA)
  • Alexander Spies (MdA)
  • Nicolaus Kern (MdL)
  • Sylvia-Yvonne Kaufmann
  • Dr. Arndt Freiherr Freytag von Loringhoven
  • Ralf Bingel
  • Prof. Dr. Michaele Schreyer
  • Jan Schlichting

Hier gibt es nähere Informationen zu den einzelnen Entscheidungsträgern/innen und Experten/innen. Die Seite wird fortlaufend aktualisiert, wenn uns neue Zusagen erreichen.

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